St. Magdalener Geschichten - St. Magdalener Weinbauerngenossenschaft - Bozen - Gourmet Südtirol


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St. Magdalener Geschichten 

06. Oktober, Ansitz Waldgries 

 

Eine Couch in den Weinbergen von St. Magdalena. Das St. Magdalener Schutzkonsortium stellte in seiner heutigen Pressekonferenz die weibliche Sichtweise auf den St. Magdalener, Symbol der Stadt Bozen, ins Rampenlicht.

Ein Sofa lädt immer ein, Geschichten zu erzählen. In diesem Sinne hat das St. Magdalener Schutzkonsortium für seine Pressekonferenz ein Wohnzimmer im Freien geschaffen, umgeben von Weinbergen und mit Sicht auf die Kirche von St. Magdalena. Das Konsortium nahm die Einladung an die Presse bewusst zum Anlass, um die Frauen zu feiern, die Vernatsch und Lagrein anbauen, eben jene Trauben, die die Grundlage des St. Magdalener DOC bilden, ein Wein, der sich schon seinem Namen nach auf das weibliche Universum bezieht und wie kaum ein anderer feminine Eigenschaften aufweisen kann: fein, elegant, seidig und weich.

 

Fünf Frauen aus drei Generationen erzählten im Gespräch mit Kathrin Werth (Vorstandsmitglied des St. Magdalener Schutzkonsortiums) stellvertretend für viele andere ihre Geschichten, die eng mit dem St. Magdalener Wein verbunden sind.

 

Getrud Vogel (Lieferantin, Weingut Rottensteiner), gebürtige Schweizerin aber eng verbunden mit Südtirol, bewirtschaftet seit 19 Jahren den Premstallerhof, wo sie nach biodynamischen Ansätzen arbeitet: "Ich habe gelernt, dieses Land selbst zu bearbeiten, was mir eine große Freude bereitet, da ich sehr gerne in der Landwirtschaft und im Kontakt mit der Natur arbeite."

 

Die energische Astrid Ramoser ist die starke Frau am Fliederhof. Seit ihrer Heirat mit Stefan Ramoser widmet sie sich mit Leib und Seele den vielfältigen Aufgaben am Weinhof der Familie. Vom Weinberg über die Verwaltung bis hin zum Empfang der Kunden packt Astrid mit Freude, Entschlossenheit und Kompetenz mit an. 

 

Die junge Generation wurde hingegen von Katharina Martini (Falserhof,) und Maria Romaner (Gleifnerhof), beide Mitglieder der Kellereigenossenschaft Bozen, vertreten. "Als wir vor einigen Jahren unseren Weinberg in St. Magdalena neu anlegen wollten, hatten mein Mann und ich keine Zweifel: wir haben uns bewusst dafür entschieden, weiterhin Trauben für die Magdalenerproduktion anzubauen." - sagt die junge Katharina, ausgebildete Agronomin und Mutter von drei Kindern, die in der Landwirtschaft die Zukunft ihrer Familie sieht.

Maria Romaner ist ein Beispiel für eine kleine, aber bedeutende Revolution: als jüngste von drei Schwestern hat sie 2018 beschlossen, den elterlichen Hof weiterzuführen. "Ich bin in den Weinbergen von St. Magdalena aufgewachsen und habe insbesondere von meinem Vater die Arbeit in den Reben gelernt und die Liebe zum Wein geerbt. Heute fühle ich die Verantwortung, die großartige Arbeit unserer Vorfahren für kommende Generationen zu erhalten."

 

Und was bringt die Zukunft? Die Begeisterung der 16-jährigen Miriam Plattner vom Ansitz Waldgries ist nicht zu übersehen, wenn sie davon erzählt, wie sie ihrem Papa Christian im Keller hilft, wenn sie nicht mit der Schule beschäftigt ist. 

Die Geschichten und Erzählungen zeigen, der St. Magdalener ist in guten Händen: nämlich in denen von heterogenen und hartnäckigen Frauen, die die Weinberge von Bozen mit dem Bewusstsein beleben, dass sie eine jahrhundertealte Tradition weiterführen und diesen Wein mit Begeisterung in die Zukunft begleiten. Ihre Worte machen neugierig auf den St. Magdalner, ein leichter und trinkbarer Wein, der gleichzeitig faszinierend und alterungsfähig ist. Ein facettenreicher und überraschender Wein, wie unsere Frauen. 

 

Kontakt: 

Margareth Pfeifer, Pfannenstielhof: 339 1644258

Judith Rottensteiner, Weingut Hans Rottensteiner: 339 8442282

Kathrin Werth, Muri-Gries Weingut/Klosterkellerei: 338 5322109

 

 

Geschichte des St. Magdaleners

WERTVOLLE WEINE SÜDTIROLS

Der rote Vernatsch, lat. vernaculus für „einheimisch“, eine der ältesten beheimateten Rotweinsorten Südtirols, wurde vermutlich im 16. Jh. hierzulande angebaut. Und noch viel länger, seit über zwei Jahrtausenden, prägen Weinreben die Landschaft in den südlichen Gegenden Südtirols. Bereits im Mittelalter wurden die „Botzner Weine“ lobend erwähnt. Damals, als die Weingüter vielfach im Besitz von süddeutschen Klöstern und Adeligen waren.

 

In der Neuzeit, als der Handel wuchs, profitierten auch die Weinbauern auf ihren Höfen davon und wurden mit der Zeit immer selbstständiger. Damals wurden die Weine aus dem heutigen St. Magdalener-Gebiet als „wertvollste Weine des Südlichen Tirols” bezeichnet.

 

„Die Aufgaben des Schutzkonsortiums sehe ich vor allem in der „Wahrung der Charakteristik des St. Magdalener D.O.C., in der Überwachung seiner Qualität und in der Festigung und Förderung seines Absatzes“

 

 Josephus Mayr vom „Erbhof Mayr-Unterganzner“,

Obmann des Schutzkonsortiums St. Magdalena

 

Das Schutzkonsortium

ZUM SCHUTZ DES ST. MAGDALENERS

Wer im Trend ist, will geschützt werden. Der St. Magdalener soll auch weiterhin so elegant und fruchtig schmecken, seine charakteristischen Eigenschaften bewahren. Um den feinen Rotwein zu schützen und zu fördern, haben die Weinbauern von St. Magdalena bereits 1923 als erste Weinbaugemeinde Italiens ein freiwilliges Schutzkonsortium gegründet, die „St. Magdalener Weinbauerngenossenschaft“. Nach der Einführung der D.O.C.-Erzeugervorschriften für den St. Magdalener wurde diese 1978 in das „Freiwillige Konsortium für den Schutz der Weinproduktion von St. Magdalena“ umgewandelt. Seitdem werden Produktion und Verarbeitung stets aufgewertet und die Bekanntheit des St. Magdaleners gefördert. Seine Qualität überwacht eine Expertenkommission, die ein eigenes Schutzzeichen mit Kontrollnummer vergib.

 

Achten Sie beim Kauf eines St. Magdaleners auf die Schutzmarke: Jede Weinflasche mit Schutzzeichen und Kontrollnummer garantiert die Herkunft und gehobene Qualität des Südtiroler Rotweins.

 

Schutzmarke St. Magdalener

STRENG KONTROLLIERT

Bei der Produktion des St. Magdalener D.O.C. gelten strenge Erzeugervorschriften. Der Wein darf nur fast ausschließlich aus Vernatsch-Trauben gewonnen werden. Lediglich ein Zusatz von 5 bis 10% roten Qualitätstrauben aus dem Anbaugebiet ist erlaubt – typischerweise werden 5% Lagrein verwendet. Pro Hektar dürfen maximal 87,5 hl St. Magdalener nach einem anerkannten Verfahren produziert werden. Abgefüllt ausschließlich in 7/10- und 0.375-Liter-Flaschen. Ein Qualitätsmerkmal.

 

Noch heute ist es Aufgabe des Schutzkonsortiums, den trendigen Rotwein von der Erzeugung bis zur Verarbeitung durch eine Expertenkommission zu überwachen und die Qualität zu kontrollieren. So garantiert jede Weinflasche mit Schutzmarke und Kontrollnummer die Herkunft und gehobene Qualität des St. Magdaleners.

 

www.magdalener.com

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